BDSM-Elemente als sensuelle Erweiterung


“Mein Partner will SM – was nun?” oder “Ich habe eine Anfrage für ‘Sensuelle Deprivation’ – was tun?”. “BDSM kenn ich, aber wie genau baut man eigentlich so eine Session auf, dass sie spannend bleibt?”

Zunächst sollte dieser Kurs eine Fortbildung für Sexarbeitende sein, er hat sich dann aber gewandelt zu einem gemischten Kurs, bei dem mehr Privatpersonen teilnehmen als Kolleg*innen. Und gerade diese Mischung ist ganz wunderbar – jedes Mal befruchten wir uns auch gegenseitig. Ein sehr lebendiger Kurs.
Es geht um eine praktische Annäherung an lustvollen BDSM. Wir erlernen hier die Grundlagen für gelingende SM-Spiele, sei es im Schlafzimmer, auf der Play Party oder im Dominastudio. Es geht um das Verstehen und das gedankliche Eintauchen in die “neue” Welt, das Vorgespräch und den Sessionaufbau und um’s ganz konkrete Handwerkszeug vom Bondage Basisknoten über CBT bis Nippelplay und mehr.
Alle Fragen sind jederzeit erwünscht, aber keiner muss sich zu irgendwas ‘bekennen’ oder interagieren, wenn er nicht möchte. Davon abgesehen: What happens in Vegas, stays in Vegas.
Am Anfang des Workshops kann jeder seine Erwartungen an den Tag auf einen Zettel schreiben. Der Workshop orientiert sich an euren spezifischen Interessen, aufbauend auf folgenden Inhalten:

  • Was ist BDSM?
  • Warum BDSM? (Bedürfnisse, Intentionen, Erwartungen)
  • Die Rollen und ihre Herausforderungen (Top und Bottom)
  • Vorgespräch (Chemie, Kopfkino, Bewusstwerdung)
  • Sessionaufbau (Easy Einstieg und Pixie’s Sessiondiagramm)
  • Sessioninhalte (Tools und Toys – Von Blindfolds, Bondage und Ballgags und dem ABC der SM-Techniken)
  • Showtime (Umsetzung der Session)
  • Aftercare

Privatpersonen in festen Beziehungen
Hier geht es oft darum, dass bewährte Beziehungsmuster nicht so leicht über den Haufen geworfen werden können. Oft sind es ja auch Partner, die beide keine Ahnung von SM haben. Und alleine die Neugier reicht bei vielen nicht aus, um ins Spielen zu kommen. Im Kurs bekommt ihr Ideen und schöne Praxisbeispiele für den easy Einstieg zu zweit. Die Partner können gemeinsam zum Kurs kommen, aber gerne auch allein, was die Offenheit beim Start in die Thematik erleichtern kann.

Privatpersonen ohne feste Beziehung
Hier geht es oft darum, dass jemand jemanden kennengelernt hat, der/die gerne von ihr/ihm dominiert werden möchte. Dann findet oft ein interessanter Prozess statt, der zwischen Neugier, Verwunderung und Scham pendelt. In den bisherigen Kursen ging es dann darum, wie man herauskriegen kann was genau sich der andere wünscht und wie man mit der Umsetzung beginnt. Dabei ist natürlich auch die Frage wichtig was dich selber anmacht, und wie beide ihr Glück im Spiel finden.

Sexarbeitende aus Bordell oder Escort
„Ist eine da für Dominant?“ Diese Frage taucht öfter auf in Bordellen.
„Kannst du nicht Mal ein wenig mehr machen?“ Diese Frage hören Escortdamen immer wieder, und Aufgeschlossene fragen sich, wie sie das kombinieren können und was überhaupt erwartet wird.
Im Bordell sind es interessanterweise immer die selben Frauen, die auf die “Dominant-Frage” auf Zimmer geschickt werden. Sie machen dann irgendwas aus dem Bauch heraus, und in der Regel ist der Kunde auch zufrieden. Doch manchmal fragen sich Sexarbeitende im Bordellbetrieb auch, wie man das professioneller machen könnte.

Sexarbeitende aus erotischer oder Tantra-Massage
Was in der Massage „Hingabe“ ist, unterscheidet sich nicht gross vom „sich ausliefern“ im BDSM. Darüberhinaus können Massage- und BDSM-Techniken eine grossartige Symbiose bilden. Der Kunde wünscht sich oft diese Verbindung. Viele Anbieter*innen sehen das aber als Tabu. Es klafft als eine Lücke im Angebot, welche sich zu schließen lohnt.

DAUER:
11 Uhr bis 18:30 Uhr

KOSTEN:
120,- €
100,- € für Mitglieder des BesD, von Hydra und andere Sexarbeitsaktivist*innen



Inhalte:

  • Grundsätzliches:
  • Was ist der Genuss am Schmerz oder Kink?
  • SM-Vokabular
  • Bedeutung und Einsatz von Kleidung/Körperhaltung/Stimme
  • Kopfkino und Umsetzung dessen

Handwerkszeug:

  • Nippelplay
  • Abbinden und CBT
  • lustvolle Analspiele
  • Benutzung von Toys
  • Grundfesselungen – Quick and Dirty
  • Rollenspiele

Die Session:

  • Das Vorgespräch: Bedeutung, Aufbau, wo frage ich nach?
  • Einstieg in eine Session oder Übergang zum SM
  • Wie weit kann man gehen? Was ist zu wenig, was zu viel?
  • Rollenspiele, die zum individuellen Arbeitsalltag passen
  • Lustvolle Aspekte


Mitzubringen:

  • Neugierde und gute Laune
  • Kleidung wie du willst
  • Stift und Zettel bei Bedarf
  • Seile und Toys stehen in verschiedenster Ausführung zur Verfügung – es kann auch vorhandenes Spielzeug mitgebracht werden

Geeignet für:

  • interessierte Privatmenschen jeder geschlechtlichen Orientierung, die einen fundierten Einstieg in die Welt des BDSM suchen oder erste Techniken verfeinern möchten
  • Tantra- oder Erotikmasseur*innen, die dominante Massagen anbieten wollen
  • Sexarbeiter*innen, die ihre Arbeit durch SM-Elementen erweitern wollen

Soft-SM Anfänger 17.5.2020

100,00 120,00 

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Zusätzliche Information

Preisklasse

Für Sexarbeits Aktivist*innen, Normalpreis

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